Verkehr und Energie vs. Umwelt-, Klima- und Ressourcenschutz sind kein Widerspruch, …

March 17, 2010

sei solidarisch!… denn theoretisch sollten Verkehr und Heizungen keine Energie verbrauchen, wenn alles reibungslos funktioniert und das Fenster zu ist. Rad/Schiene statt Gummi/Asphalt (was nicht Verbot von Autos heissen muss) und Passivhaus bei Neubauten sind sehr starke Verbesserungen. siehe auch http://umwedem.wordpress.com

In der Praxis sieht das anders aus:  es spielt eine wesentliche Rolle, welche Energie verwendet wird und wie die Technik dazu funktioniert und wie mit der Natur rund um diese Zivilisation umgegangen wird:
http://wuestebaldimwienerwald.wordpress.com/ beschreibt ein akutes Problem im Wienerwald, wo seit kurzem massiv abgeholzt (und kaum nachgepflanzt) wird.

(update: F a h r r a d k o n z e p t )
(update: der unglaubliche “normale” alltaegliche Betrug der Worte und Begriffe http://energyfraudproblems.wordpress.com)

(aber es gibt auch gute Neuigkeiten und leichtere Fahrzeuge:
Verbrennungsmotor combustion engine sollte nicht verwendet werden, siehe unten, aber inzwischen gibt es das auch
*** ELEKTRISCH: => Flugzeug
bzw. => Auto/Scooter *** (pdf backup) .
Windrad und Photovoltaik auf dem Garagendach reduzieren das Problem des CO2 Footprint sogar auf Herstellung/Batterien der Fahrzeuge)

Diese Seite soll ein Versuch eines Konzepts werden, wie mit wenig Vorschriften viel Klima, Umwelt und Ressourcen geschont werden koennen, siehe unten. Das dann bei Politikern zu Gehoer bringen wird noch eine eigene Aufgabe werden …

Wo gibt es Informationen dazu?

Etliche wirklich gute Sendungen gibt es bei den Freien Radios in Europa:
(Linkadressen zu etlichen 100en Freien Radios dort, oder mit Google&Co)
http://o94.at/programs/radio_natural (Radio Natural, 1.+3. Mittwoch/mon. 10-11h bei Radio Orange, Wien
http://dynamo.o94.at (Radio Dynamo Effect, Montag 19h bei Radio Orange, Wien; Sendungen oesterreichweit verschiedene Zeiten)
http://helsinki.at/programm/sendung.php?id=1767 (Radio Klimanews jeden 2. Samstag 16-17h bei Radio Helsinki, Graz)
sind nur wenige Beispiele der wirklich guten Sendeangebote.

Oeffentlich-rechtliche Sender verwenden vor allem Quellen rund um Energiekonzerne und Staat (d.h. gute Sendungen, aber oft minderkritisch zu AKW, VerbrennungsKW etc.)
www.3sat.de — Coprod. www.sf.tv und www.zdf.de und www.orf.at — haben laufend gute Dokus zu Natur und Umwelt aber wenig ueber Zusammenhang Natur/Technologie/Langzeit (Sendungen Nano, Neues, Newton)
www.arte.tv — Koproduktions- und Assoziierungs- Abkommen mit etlichen oeffentlich-rechtlichen TV Sendern, zb www.tv5.org (TV5 Monde) und www.zdf.de; Achtung, arte.tv ist eine sehr langsame Ressourcenfresserseite mit vielen Webdesign-Spielereien — beleuchtet deutsche und franzoesische Industrie durchaus immer wieder kritisch aber auch da mit Hindernissen, zb bei Sendungen ueber nukleare Verseuchungen in La Hague uvm

Internetseiten sind da offener, solange nicht Industrie und Konzerne wie Nestle, Siemens, General Electrics etc.etc. imstande sind, per Gericht das halbe Internet zu verbieten, siehe internetsperrungen.wordpress.com
(denn solche Sperrungen sind neuerdings wieder in der ganzen EU geplant; das Muster war schon im Irlandskandal des Vertrags von Lissabon erfolgreich: dort wurde zweimal (!) abgestimmt, bis endlich das Ergebnis “positiv” war) siehe http://lissabon770707.wordpress.com/
(in Frankreich und vielen anderen Laendern wurde dieser Skandalvertrag nicht einmal einer Volksabstimmung vorgelegt)

http://soh2o.org/?page_id=652 (Save Our Waters Initiative)  und http://stopnestlewaters.org und www.saveourwatersacramento.org
beschreiben Praktiken von Nestle und dessen Trinkwasser in Flaschen, die gerade zum Lebensmittel-Skandal des Neoglobalismus und der Neuen Disziplinierenden Industriegesellschaft werden:
waehrend Kalifornien von jahrelanger Duerre geplagt wird und Leute dort sogar Trinkwasser sparen muessen — die Seen haben noch um 1/3 weniger Wasserstand als in den vergangenen Jahren — zweigt sich Nestle mit Erlaubnis der Schwarzenegger Verwaltung immer noch  mehr Wasser ab, um es in Flaschen zu verkaufen.
Nestle Sprecher nennen dazu geradezu skurrile Zahlen: Nestle brauche “nur” 2,8 Liter Wasser, um 1 Liter Trinkwasser zu produzieren (???) — von 1000en Tonnen Erdoel fuer Plastikflaschen wird dezent geschwiegen — wogegen fuer 1 Liter Bier 70 Liter Wasser und fuer Orangensaft 850 Liter Wasser notwendig seien. (???)
Dabei ist offenbar das Giessen der Obstbaeume mitberechnet; dass manche Menschen ab und zu Vitamine brauchen (Skorbut, Immun- und Mangelkrankheiten!) wird — erraten — ebenfalls dezent verschwiegen. Gerade diese Monster der Industriegiganten in “Rohstoff-” und Pharma-/Landwirtschafts- Industrien “brauchen” staendig neue immer riesigere Kraftwerke, die von “uns” allen gezahlt werden. (in anderen Gegenden der Welt, wenn nicht gerade ein Bundesstaat der USA betroffen ist, finden dieselben Praktiken nicht einmal in irgendwelche Medien, weil Lokalpolitiker die Hand auf (und den Mund zu) machen und Betroffene mit Schikanen rechnen muessen); und die naechsten Problemzonen tauchen schon auf: Ueberschwemmungen in Florida und eine langdauernde Duerre in Suedwest-China bringen dort zweifellos extreme Knappheit an Trinkwasser mit sich.


Wenn alle Ziele von Umwelt-, Klima- und Ressourcenschutz beachtet werden, siehe auch http://umwedem.wordpress.com, dann sollte

***

1. keine Verbrennung (combustion) stattfinden, damit kein CO2 erzeugt wird,
(oder jedenfalls so wenig wie moeglich, ohne Freiheit und Demokratie — von Personen, nicht von Organisationen: das waere Oligarchie und nicht Demokratie — zu vernichten)

2. daher auch keine “erneuerbaren” Brennstoffe
(wie zb Holzpellets, “Oekodiesel”, der richtiger “Agrardiesel” genannt werden sollte, denn auch das erzeugt CO2) verwendet werden

3. das bei “notwendiger” Verbrennung (wann ist Verbrennung notwendig?) entstehende CO2 der Natur entsprechend gebunden werden, d.h. NICHT im Tiefenspeicher oder aehnlichen Konstruktionen, sondern NUR in Form von Pflanzen
welche Pflanzen nehmen bei Photosynthese am meisten CO2 auf?
und in festem Aggregatzustand gebunden werden: z.B. mittels Verkohlung von Biomasse, wo diese nicht als Duenger verwendet werden kann oder soll

4. Energiebedarf mit Stromsparen, lokaler Versorgung (Windrad, Solar am Hausdach) und Wind/Wasser/Sonne (also echter Solarenergie) erzeugt werden

5. Verkehr besser analysiert werden: Privatverkehr ist als Individualverkehr ein Element der Freiheit und Demokratie, muss aber als gewerbliches Transportwesen durchaus nicht in gewohnten Formen funktionieren (und schon gar nicht mit Benzin und Diesel)

6. Verkehrsmittel auf Wasser, Schiene, Strasse und in der Luft ernsthafter miteinander verglichen werden (und auf wirkliche Kostenwahrheit geachtet werden: CO2-Footprint als Minimum),
zb
http://www.mycarbonfootprint.eu/index.cfm (NGO)
zb
http://www.nature.org/initiatives/climatechange/calculator/ (NGO)
zb
http://footprint.wwf.org.uk/ (WWF)
zb
http://www.carbonfootprint.com/calculator.aspx (Consulting Firma)
zb
http://www.pe-international.com/index.php?id=6105&L=1 (Consulting Firma)

***

1. keine Verbrennung:

CO2-Footprint und (oekologische) Kostenwahrheit sollten keine leeren Worte mehr sein.

Je 1/4 der Treibhausgase entstehen in Kraftwerken, Industrie, Haushalten und Verkehr. Das hat sich zu Ungunsten der Kraftwerke verschoben, denn noch in den 1990er Jahren erzeugten Kraftwerke und Industrie zusammen nur 1/3 der Treibhausgase.

Kraftwerke und Industrie sind Arbeitsgebiete von Menschen, die Geld verdienen wollen. Warum auch nicht, das ist ebenfalls ein Aspekt von Freiheit und Demokratie.

ABER

die Forderung, dass Kraftwerke und Industrie (und damit auch das gewerbliche Transportwesen der “Transport”wirtschaft”) nicht nur in freier Marktwirtschaft arbeiten kann

— vieles von dem, was rund um “Freie”Markt”wirtschaft” behauptet wird, stimmt gar nicht, siehe Kapitalismuskrise 1929 und 2009

sondern auch ihrerseits KOSTENWAHRHEIT und UMWELTWAHRHEIT erfuellt, ist mehr als nur legitim.

Diese Forderung ist schlicht notwendig. Das hat mit Oekofaschismus nichts zu tun.

CO2-neutral zu arbeiten, heisst fuer Kraftwerke und Industrie (und auch Gewerbeverkehr) nur soviel CO2 zu erzeugen, wie die betreffenden Firmen (jede fuer sich) mit Baumpflanzungen (auf “ihren” Grundstuecken) auch real entsorgen koennen. Ein CO2-Handel weltweit ist zwar ein erster Schritt, bleibt aber nutzlos, solange durch die Verschiedenheit von Entstehung (z.B. USA/EU) und Aufnahme (z.B. Regenwald) von CO2 Klimaverschiebungen entstehen koennen.

Lokale Entsorgung von CO2 sollte innerhalb von 50km der Entstehung des CO2 geschehen.

Eventuell ist auch Tausch von Kontingenten zwischen CO2 durch Verbrennung gegen Entsorgung von Biomasse in Holzkohle-Reaktoren denkbar, die bei Sauerstoffentzug Terra Preta oder andere Produkte aehnlich Holzkohle erzeugen. Aber eben regional begrenzt, und nicht (nur) mit Zertikathandel.

Das verteuert Vieles, und manches Plastik (etwa in Verpackungen) wird sich niemand mehr leisten koennen. Aber dass es notwendig ist, sehen immer mehr Menschen ein.

Reale Alternativen fuer Kraftwerke sind

* Wasserkraft (momentan) an erster Stelle

* Windkraft (mit dem Problem “Schattenschlag”)

* Solare Wasserheizung auf dem Hausdach

* Solarkraftwerke mit Spiegeln

* Photovoltaik

(Schattenschlag betrifft dabei das Problem, alle paar Sekunden den Schatten eines Rotorfluegels vor dem Fenster und im Zimmer zu haben; das erzeugt Stress und macht rabiat und letztlich krank; d.h. dass Windparks nicht zwischen Sonne und Gebaeuden stehen sollten; es gibt dazu bereits medizinische Untersuchungen, siehe http://www.haeverlag.de/nae/n_beitrag.php?id=598

oder http://www.aachen-hat-energie.de/aktuelles/Flyer.pdf)

* WASSERKRAFT

… ruft oft rasch Umweltschutz auf den Plan. Es gibt ein Vielzahl von Umweltproblemen durch Kraftwerksbauten, die aber alle vermeidbar sind:

Quadratkilometer voll mit Baustellen mitten in Augebieten sind indiskutabel. Michael Haeupl und Guenther Nenning hatten 1983 mit ihrem Aufstand gegen das Projekt Hainburg vollkommen recht, http://www.hainburg20.at/default.php?page=hainburg_story&id=unter. Dasselbe gilt fuer Brueckenprojekte durch den Auwald. Die Wiener Praterbruecke und die Hainburger Donaubruecke sind schlimm genug.

Das Problem ist aber loesbar,

* wenn Tunnels statt Strassen oder Bruecken gebaut werden (und zwar mit Tunnelvortrieb und NICHT mit “Offenbauweise”) und

* wenn Kraftwerke mit Schwimmkran und Anlieferung auf dem Wasserweg (d.h. OHNE Baustelle “an Land” im benachbarten Auwald) gebaut werden: das ist wesentlich teurer, aber schon heute ist die Zersiedelung der Natur so schlimm geworden, dass Auwald REGENERIERT und wieder VERGROESSERT werden sollte (und nicht noch weiter vernichtet werden darf).

STAUMAUERN von Flusskraftwerken und Staukraftwerken

… 1. sind gar nicht immer notwendig: bei entsprechender Wassertiefe (Donau: Eisernes Tor Ungarn/Serbien: 75 (!) m Tiefe) oder bei wenig Gefaelle (Amazonas: 26m auf den 1600 km von Manaus bis zur Muendung ins Meer) sind Turbinen auch ohne Staumauer genauso gut einsetzbar wie mit Staumauer, noch dazu dort wo der Strom gebraucht wird (und nicht mit Riesenfernleitungen; Radio Orange http://o94.at/programs/radio_natural/ hat 2009/2010 Bojenturbinen vorgestellt, die mit wenigen kW Leistung wenig Infrastruktur brauchen und genau dort eingebaut werden koennen, wo der Strom gebraucht wird; 10000 x 20 kW sind auch 200 MW, bei Entfall von 100en km Starkstromleitungen durch den Wald)auch die Natur hat im Verlauf von Jahrmillionen immer wieder Bach und Fluss bei Hindernissen aufgestaut und spaeter wieder durchbrochen, wenn Erdrutsche und Unwetter diese Hindernisse wegschwemmten.

… 2. und sehen zuerst einmal entsetzlich aus. (Ausnahme: Bojen-Generatoren, Wellengeneratoren, Laufraeder etc., die lokal sehr viel Nutzen haben koennen). Der entstehende Stausee entwickelt sich aber innerhalb weniger Jahre (max. Jahrzehnte) genauso wie ein “natuerlicher” See:

Die Bandbreite solcher Ereignisse reicht vom (z.B.) Grand Canyon, der sich (in Jahrmillionen) 3000m tief in den Fels gefressen hat, bis zur Donau, die zwischen Alpen und Puszta (ebenfalls in Jahrmillionen) 1000e Quadratkilometer Ebene durch Ueberschwemmungen und Abfliessen erzeugt hat, und bis zum Amazonas, dessen schier unendliche Wassermengen direkten Einfluss auf das lokale Mikroklima des Regenwaldes haben.

Auch Fischwanderung ist nicht das Problem: etwa beim Donaukraftwerk Freudenau in Wien existiert eine steilere Fliess-Strecke (Breite ca. 1-2m), die das Kraftwerk umgeht und mit kleinen Stufen bzw. Steinen auskommt. Fischwanderung ist dort problemlos moeglich. Solche “Fischtreppen”, die bei vielen Kraftwerken fehlen (Umweltsendungen nennen immer wieder serbische und ungarische Kraftwerke), koennen sehr einfach nachtraeglich eingebaut werden.

mehr demnaechst:

* Rad/Schiene mit 80-100 km/h verbraucht am wenigsten Energie und erlaubt am meisten Durchsatz/Flaeche

* Wasserwege: nur bergab rentabel (zb mit Schwimmcontainern, die flussaufwaerts per Bahn reisen)

* Luftfracht: schlechteste Energiebilanz von allen

* Individualverkehr: Rad/Schiene Traegersysteme, die aber Zufahrt und Abfahren alle 50 km erlauben sollten

* Gewerbeverkehr: Kostenwahrheit, CO2-Wahrheit, CO2-Footprint (LKW-Herstellung)

Entwurf:

Thema Donau: “in Ruhe lassen” und Wasserkraftwerke finde ich keinen Widerspruch, obwohl das vielleicht zunaechst so klingt: wenn nicht km2 grosse Baustellen in die Au geholzt werden

— da haben Haeupl und Nenning schon recht gehabt, dass sie einen Aufstand

in der Au gemacht haben —

(sondern z.B. Bau mit Schwimmkraenen und Material auf dem Wasserweg anliefern, das ist halt teurer und muehsamer aber das ist so eine Au schon wert)

dann

entwickeln sich Stauseen schon nach Jahren bis Jahrzehnten genauso wie natuerliche Seen, denn auch die unregulierte Donau vor Millionen Jahren hat ja die ganze Ebene von Voralpen bis Puszta genauso geformt:

Ueberschwemmung/Sand+Lehm+Steine/Aufstauen/Durchbrechen/Tiefschuerfen etc.etc. wie Menschen das auch machen.

im Gegenteil: wenn von Hebung und Senkung des Wasserspiegels die Rede ist, kann das am einfachsten per Staumauer geschehen (davor steigt der Wasserspiegel + Grundwasser, dahinter sinkt er auf ein paar km, dann geht es wieder von vorn los)

Fischwanderung ist eigentlich seit Jahren geloest, oder? Neben dem Kraftwerk Freudenau gibt es eine steilere Fliess-Strecke (ca. 1-2m breit),

die mit kleinen Stufen bzw. Steinen auskommt und wo Fische problemlos drueberwandern koennen. Das kann ueberall und einfach nachtraeglich eingebaut werden.

Irgendwelche Nebenarme auszubaggern finde ich idiotisch, weil das die eigentlichen Augebiete mit Fauna und Flora sind,

aber

die Fahrrinne (den Hauptarm der Donau) “rueckzubauen” und die ganzen Steine der Uferbefestigungen wegzutun, ist genauso idiotisch:

die Bandbreite eines Flusses liegt zwischen Grand Canyon (dort hat sich der Colorado River 3000m nach unten in den Fels gegraben, ohne Regulierung

und Staumauern wird das in Hainburg eben in einigen Millionen Jahren der Fall sein)

und

dem Schwemmgebiet der Ebene zwischen Voralpen und Puszta, das kann man sich doch mit etwas Phantasie vorstellen?

d.h. Hauptarm reguliert und Nebenarme (aber ABSOLUT) in Ruhe lassen

— und keine Baustellen im Augebiet —

waere fuer die Natur das Beste, vor allem wenn die Zersiedelung rundherum endlich aufhoert (oder eher Bewohner umsiedeln und weiter weg gehen)

Nationalpark GMBH ist doch ein Unfug per se: im Nationalpark soll doch gerade NICHT “gewirtschaftet” werden? (wenn Ausflugsrestaurants am Rand oder weiter weg bleiben, besteht ja durchaus eine Chance dass nur Leute hineingehen, die Ruecksicht nehmen)

ad 4)

Das Thema Transporte und Energie ist ein besonderes Kapitel, so viel Unsinn hoert man sonst selten rund um ein Thema, vielleicht weil viel Geld drinsteckt:

4a) Energie:

das billigste Kraftwerk, da habt Ihr voellig recht, ist Energiesparen.

(Beleuchtung macht aber nur einen kleinen Teil aus)

Sehr viel Einsparung ist moeglich, wenn Energie fuer Kleingeraete lokal erzeugt wird (Windrad, Solarpaneel auf dem Dach, das geht auch bei Wohnblocks, Warmwasser hat mehr Wirkungsgrad/Energieausbeute pro Flaeche, derzeit immer noch 3-5x so viel wie Photovoltaik: 1kW/m2 Warmwasserheizung fast 100%, aber nur 200-300W/m2 Solarstrom d.h. 20-30%Wg)

Bei Neubauten wuerde es sich vermutlich sogar auszahlen, ein 12V Netz im Haus zu haben, worauf die ganzen Trafoverluste fuer TV, Radio, PC, Telefonladegeraete etc.etc. entfallen koennten. (auch ohne Strom am Dach hiesse das 1x Trafoverlust/Haeuserblock statt vieler kleiner Trafos mit all ihren schlechten Wirkungsgraden)

Licht (sowohl Halogen als auch konventionelle Energiesparlampen) hat ja schon lange (Autoindustrie) einen hohen Entwicklungsgrad.

4b) Transporte:

bester Transport (weil am wenigsten Reibungsverluste) funktioniert mit Metall/Metall, also i.a. Rad/Schiene. Der Abstand zu Strasse (Gummi/Fahrbahn + Walkarbeit der Reifen) ist enorm. Fuer Privatverkehr sind Autos ein Argument der Freiheit (und damit auch der Demokratie), aber gewerbliche Fahrten sollten eigentlich weder mit Verbrennungsmotoren — noch Langstrecke mit Rad/Fahrbahn — fahren duerfen

Loesung z.B. O-bus-Leitung entlang Autobahnen und hochfrequentierten Routen des Lieferverkehrs;

das braucht zugegeben Strom, aber reduziert CO2;

oder noch besser: Traegersysteme (analog Rollende Landstrasse, aber mit Drauffahren/Runterfahren alle 50km, sonst ist es nicht realistisch;

Verkehr macht zwar nur 1/4 der Klimagase aus, aber gewerblicher Verkehr macht davon 3/4 oder noch mehr, also ca. 20% aller Klimagase.

Auch PKW sollten Langstrecke eigentlich auf einem Rad/Schiene Traegersystem fahren koennen, nicht nur wegen Unfallrisiko (Winter: + Fahrzeit) sondern ebenso wegen der kleineren Reibung Metall/Metall.

(sogar wenn die Bahnkraftwerke Oel/Kohle verbrennen — was definitiv abgestellt werden sollte — ist der Wirkungsgrad dann immer noch um Groessenordnungen besser als jener von 1000en einzelnen Motoren)

WASSERWEG ist energetisch (interessant aber wahr) gar nicht sooooo guenstig, der Stundenverbrauch pro Wegstrecke ist auf dem Wasser nicht selten bei 3-5 Liter/h und 10 Knoten (20km/h), wenn ueberhaupt:

das sind 15 bis 25 (!!) Liter/100km fuer Boote, die mit 1-2 Tonnen etwa so viel bewegen wie ein PKW.

d.h. Wassertransport ist gut “bergab” (flussabwaerts) und in Gegenden, wo (etwa wegen Erdbeben: Japan/Korea/China/California) Tunnels zu riskant sind.

Oder wenn Windkraft genutzt wird: mit Segeltransportern brauchen die Spielsachen und Kleidungen, die wegen Plastikgiften oder Preis”stabilitaet” dann wieder zurueckgeschickt werden, allerdings mehrere Monate statt einiger Tage. Bis auf Kanalstrecken Panama/Suez/Malakka etc. wuerde das auf den typischen Passatstrecken schon funktionieren, wo heute nur Segeltoerns unterwegs sind.

(die Zusatzsegel, die seit ein paar Jahren im Handel sind, sind aber zu wenig fuer ernsthafte Treibstoffersparnis)

Ueberall sonst sind Tunnels besser.

(mit 2 Problembereichen:

Eurostar hatte im Winter ein Riesenproblem, das aber nicht am Tunnelbau lag, sondern weil sie nach dem Riesenaufwand zu geizig waren, Hallen an den beiden Enden des Tunnels zu bauen, wo die Zuege in 1/2 Stunde auf Tunneltemperatur gebracht werden koennen; das hat wohl auch mit Zeitgier zu tun, weil die Fahrzeit etwas steigt

und

die Idee eines Tunnels unter der Beringstrasse Sibirien/Alaska, fast 200 km, ist gar nicht so abwegig,

aber

bei unkontrollierter Erwaermung des Klimabereichs der Nordhalbkugel der Welt kann es zu unruhiger Entwicklung wie Erdbeben und ev. — weniger wahrscheinlich — “neuer” Vulkantaetigkeit dort kommen, dann waere der Tunnel als erstes wieder hin)

Fuer die Donau koennte das zb heissen, bergab in Schwimmcontainern oder auf Floessen zu fahren (d.h. “Arbeits”plaetze” fuer viele kleine Containerfahrer statt heute Klein-Lkw, oder entlang einer Schiene oder einem Seil am Ufer flussabwaerts zu fahren)

und

bergauf eben nicht flussaufwaerts ein ganzes Schiff bewegen zu muessen sondern die leeren Container/Floesse mit der Bahn fahren zu lassen.

(Antrieb ist bergab trotzdem notwendig, sonst sind die Dinger nicht mehr manoevrierfaehig, aber den Grossteil der Antriebsenergie uebernimmt die Stroemung; oder eben, wie Faehren, entlang einem Seil flussabwaerts)

Backup:
http://web.orange.co.uk/article/quirkies/Mobility_scooter_takes_on_plane

A Lincolshire plumber who built the world’s fastest mobility scooter has pitted it against an aeroplane.

Colin Furze, 31, officially broke the world record with a remarkable speed of 71.59mph on the petrol-powered super scooter last year.

Now, after weeks of adjustments and fine tuning, he has pitched the powerful machine against a propeller plane.

“I decided to change the gear ratio to help the scooter accelerate faster and thought it would be fun to test out against a plane,” he said.

“I was worried about how it would perform but amazingly it accelerated away from the starting line quicker than the plane and left it behind.”

Mr Furze spent nearly three months and £400 converting his scooter, fitting it with a powerful 125cc motorbike engine beneath the seat, five gears and twin exhausts.

And remarkably the scooter managed to accelerate faster than a Robin DR400 single engine propeller aircraft when the pair were pitted against each other down a runway in Lincolnshire.

He added: “It accelerated away from the starting line quicker than the plane, but eventually the plane gained on me and by the time we were level it was taking off.

“The scooter did incredibly well on the runway. It was a bit twitchy when I was going at high speed and quite uncontrollable, but I managed not to crash.

“It was quite weird riding it with a plane alongside me. The runway had a few bumps but I managed to stay on.”

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